Filmdienst | Deutschland 2018
Der essayistische Dokumentarfilm untersucht die antike Wüstenstadt Palmyra und das ambivalente Verhältnis Europas zu diesem Ort. Während die Stadt für ihre architektonischen Ruinen weltbekannt ist, blieb das Interesse am Leben der lokalen Bevölkerung gering.
Der Film basiert auf Reiseaufnahmen aus dem Jahr 2008 und nutzt diese als Ausgangspunkt für eine kulturkritische Selbstreflexion aus westlicher Perspektive. Er thematisiert den Widerspruch zwischen touristischer Begeisterung für die antiken Bauten und der Gleichgültigkeit gegenüber der unterentwickelten Region sowie der Unterdrückung ihrer Bewohner durch verschiedene Regime.
Deutschland 2018 | Regie: Hans Puttnies | 98 Minuten | FSK: ab 16 Jahren | Kinostart: 6. September 2018
