Kritik von Arno Raffeiner | Der Freitag | 16. September 2018 Parallel zu anderen Filmstarts lief der Essayfilm „Palmyra" von Hans Puttnies an. Er dokumentiert die Zerstörung antiker Ruinen durch Bilderstürmer und analysiert, wie Kulturkrieg immer auch die Kultur selbst beschädigt. Der Film verbindet archäologische Geschichte mit politischer Unterdrückung – das größte Gefängnis für politische… mehr...
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Palmyra, die Seele der syrischen Nation
Kritik von Rolf Brockschmidt | Der Tagesspiegel | 11. September 2018 Der Kritiker bespricht einen Essayfilm von Hans Puttnies über die antike Stadt Palmyra in Syrien. Puttnies besuchte die Stätte 2008 und verarbeitete seine Aufnahmen zu einem Film, nachdem der IS die Stadt 2015 zerstörte. Der Regisseur präsentiert Palmyra als europäisches ideologisches Konstrukt. Der Film… mehr...
Palmyra – Rezension
Kritik von Oliver Armknecht | Film-Rezensionen.de | 7. September 2018 Hans Puttnies' Dokumentarfilm „Palmyra" behandelt die zerstörte antike Stadt in Syrien. Der Film kombiniert Aufnahmen von 2008 – lange vor der Zerstörung durch den IS – mit essayistischen Voice-Over-Reflexionen. Der Film beginnt wie ein klassischer Touristenfilm, zeigt die Tempel und Wüstenlandschaften der antiken Ruinen. Allerdings… mehr...
Palmyra: Die dunkle Seite der Oase
Vorwärts | 7. September 2018 Der Dokumentarfilm thematisiert das koloniale Erbe in Palmyra. Die syrische Wüstenstadt wurde von europäischen Archäologen vereinnahmt, wodurch die ursprüngliche arabische Stadt Tadmor ab den 1930er-Jahren abgerissen und verlegt wurde. „Um europäischen Archäologen das Feld zu überlassen, wurden die Lehmhäuser abgerissen und die Stadt wenige Kilometer entfernt wieder neu aufgebaut." Regisseur… mehr...
Palmyra – Europäischer Mythos
Kritik von Hannes Stein | INDIEKINO Hans Puttnies, Mediendesign-Professor aus Darmstadt, verbrachte 2008 zwei Wochen in der noch intakten Stadt Palmyra. Sein neu geschnittener Essayfilm befasst sich mit der europäischen Mythenbildung rund um die antike Stadt und wie diese „die lebendige Gegenwart des arabischen Ortes Tadmor auslöschte." Die Filmanalyse verfolgt die Wahrnehmungsgeschichte Palmyras von einer… mehr...
Palmyra – Filmkritik
Kritik von Silvia Bahl | Programmkino.de | 5. September 2018 Der Medienkulturwissenschaftler Hans Puttnies nutzt Aufnahmen seiner eigenen Reise nach Palmyra vor zehn Jahren als Ausgangspunkt für einen filmischen Essay. Der Film hinterfragt sowohl die vermeintliche Objektivität der Geschichtswissenschaft als auch westliche kulturelle Vorstellungen des Orients, die von kolonialistischen Fantasien geprägt sind. Palmyra diente lange… mehr...
Auf der Spur der Steine
Kritik von Felix Bartels | Neues Deutschland | 3. September 2018 Ein Essayfilm sei das Werk, heißt es ehrlicherweise, denn breiten Raum nehmen die Worte des Autors ein. Die Genrebezeichnung scheint gegen mögliche Einwände vorzubauen, da heute allgemein vom Dokumentarfilmer erwartet wird, dass er sich hinter das Gezeigte zurückziehe. Diese Objektivität ist aber selbst bloß… mehr...






