DARMSTADT – Die Ruinenstadt Palmyra ist zu einem Sinnbild der Kulturbarbarei geworden. Im Mai 2015 besetzten Terrormilizen des „Islamischen Staats“ die antiken Stätten, plünderten und verwüsteten das Weltkulturerbe. Wahrzeichen wie Baal-Tempel und Hadrianstor sind geschleift, die Anlage ist offenbar gespickt mit Sprengfallen. Zwischenzeitlich vertrieben, kamen die Dschihadisten im Dezember 2016 wieder, um im März erneut verjagt zu werden. Der Kampf um Palmyra hat hohen symbolischen Wert, weiß der Filmemacher Hans Puttnies (70) und klagt: Dass neben der Ruinenstadt mittlerweile die Ruinen der durch Pipelines und Flughafen strategisch wichtigen Stadt Tadmor stehen, werde kaum beachtet.
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